Goldloch, Naturhöhle in Lichtenstein, Deutschland
Das Goldloch ist eine Höhle im Gaisspitzberg-Bergmassiv bei Lichtenstein, das sich mehrere Dutzend Meter tief in den Berg erstreckt. Die Kammern zeigen Kalksteinformationen und Stalaktiten, während die größte Höhe etwa sechs Meter beträgt.
Die Entdeckung von Münzen in der Höhle führte im 18. Jahrhundert zu ihrem Namen Goldloch. Dieser Fund aus vergangenen Zeiten hat die Identität dieses Ortes geprägt.
Eine Madonnenstatue mit Kind steht in der hinteren Kammer und ist Teil der lokalen Überlieferungen, die Besucher mit religiösen Traditionen verbinden. Die Statue zeigt, wie dieses Naturgebilde in der Volksfrömmigkeit eine Rolle spielt.
Die Höhle bietet keine künstliche Beleuchtung, daher ist eine Taschenlampe notwendig um die Kammern zu erkunden. Besucher sollten beachten, dass bestimmte Jahreszeiten für die lokale Tierwelt sensibel sind.
Eine besondere Besonderheit ist eine runde Kammer mit einer gewölbten Decke und ringsum verteilten Steinen und Tonablagerungen. Diese Formation bildet einen auffälligen Kontrast zu den übrigen Höhlenteilen.
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