Burg Alt-Lichtenstein, Mittelalterliche Burgruine in Lichtenstein, Deutschland.
Burg Alt-Lichtenstein ist eine Ruinenstätte einer Burg, die auf einem steilen Felshang der Schwäbischen Alb auf etwa 800 Metern Höhe liegt. Die Überreste zeigen Mauerabschnitte, eine Umwehrung und beschädigte Wehranlagen, die von der einstigen Befestigung berichten.
Die Burg entstand zwischen 1150 und 1200 unter Gebhard von Lichtenstein und erlebte mehrere Zerstörungen, bevor sie 1389 aufgegeben wurde. Die Mehrfachangriffe durch feindliche Kräfte führten schließlich zu ihrem endgültigen Verfall.
Die Ruine zeigt Spuren von Wehrbaukunst aus dem Mittelalter, die noch heute an den Grundmauern und Befestigungswällen ablesbar sind. Besucher können die Anordnung der einstigen Gebäude anhand dieser steinernen Überreste nachvollziehen.
Der Zugang zur Ruine ist frei, allerdings wird ein Parkplatzentgelt erhoben, wenn man vom angrenzenden Schloss Lichtenstein kommt. Die beste Zeit zum Erkunden ist an hellen Tagen, da es vor Ort keine künstliche Beleuchtung gibt.
Eine bemerkenswerte Besonderheit ist die 15,4 Meter lange Schildmauer, die noch heute aufrecht steht und eine der wenigen erhaltenen Strukturen darstellt. Ebenso faszinierend sind die in den Fels gehauenen Treppen, die zu einer Außenterrasse führten und zeigen, wie Besucher den Hang bewälterten.
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