Oranienburg, Kreisstadt in Brandenburg, Deutschland.
Oranienburg ist eine Kreisstadt im Landkreis Oberhavel, etwa 30 Kilometer nördlich von Berlin, die sich entlang des Havel-Flusses erstreckt und mehrere Ortsteile mit Wohngebieten, Parks und Industrieflächen umfasst. Die Gemeinde verbindet städtische Bebauung im Zentrum mit flacheren, grünen Rändern, die von Wasserwegen und ländlichen Wegen durchzogen sind.
Das Dorf Bötzow entstand im 13. Jahrhundert und erhielt 1646 seinen neuen Namen, als Luise Henriette von Oranien ein Schloss bauen ließ. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch die Nähe zu einem großen Lager und durch Kriegsschäden stark geprägt, bevor sie sich als Verwaltungszentrum neu entwickelte.
Die Stadt trägt den Namen seit der kurfürstlichen Residenz im 17. Jahrhundert und ist heute durch ruhige Wohnviertel geprägt, in denen lange Alleen und regionale Märkte den Alltag bestimmen. In der historischen Altstadt führen Kopfsteinpflastergassen zu kleineren Plätzen, die von regionalen Geschäften umgeben sind.
Die S-Bahn-Linie S1 verbindet die Stadt regelmäßig mit Berlin und verkehrt tagsüber in kurzen Abständen. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet im Zentrum gut ausgeschilderte Fußwege, während Fahrradstrecken entlang der Havel zur Orientierung dienen.
Nach intensiven Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg liegen noch immer zahlreiche Blindgänger im Boden vergraben, weshalb Fachteams regelmäßig Suchaktionen durchführen. Diese Arbeiten führen gelegentlich zu Sperrungen einzelner Straßen, bis die Funde gesichert und abtransportiert werden können.
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