Buxtehude, Hansestadt in Niedersachsen, Deutschland
Buxtehude ist eine Hansestadt in Niedersachsen, die sich entlang des Flusses Este erstreckt und mittelalterliche Bauwerke neben modernen Wohnvierteln vereint. Die Altstadt gruppiert sich um schmale Gassen und historische Gebäude, während sich außen herum neuere Quartiere ausdehnen.
Die Siedlung erhielt 1328 Stadtrechte nach Hamburger Vorbild, nachdem bereits um 1280 eine Befestigungsmauer zum Schutz der wachsenden Handelsaktivitäten errichtet worden war. Der Ort entwickelte sich im Mittelalter zu einem Mitglied der Hanse und blieb über Jahrhunderte ein Knotenpunkt für Handel und Gewerbe.
Das Museum für Regionalgeschichte und Kunst zeigt handwerkliche Arbeiten, archäologische Funde und Gegenstände des häuslichen Lebens aus verschiedenen Epochen. Die Sammlungen geben Einblick in die Lebensweise und das Schaffen der Menschen, die im Lauf der Jahrhunderte hier gewohnt und gearbeitet haben.
Regelmäßige S-Bahn-Verbindungen nach Hamburg und Regionalexpresszüge bieten Verkehrsanbindungen im Netz des Hamburger Verkehrsverbunds. Die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden, während für die äußeren Wohngebiete öffentliche Busse zur Verfügung stehen.
Der Fleth, ein Hafenbecken nach niederländischem Vorbild aus dem 13. Jahrhundert, diente bis 1962 als Anlegestelle für kleinere Schiffe. Heute säumen Fachwerkhäuser und Wege den ehemaligen Wasserarm, der noch immer die Struktur der Altstadt prägt.
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