Klapphocker von Daensen, Bronzezeitlicher archäologischer Fund in Buxtehude, Deutschland
Der Daensen-Klappstuhl ist ein archäologischer Fund aus der Bronzezeit, bestehend aus Metallteilen mit Bronzeknöpfen und Goldverzierungen, entdeckt in einem Steinkreis innerhalb eines Grabhügels. Die Rechenschaftsmöglichkeit bestand aus verschiedenen Komponenten, die zusammengeklappt werden konnten und eine tragbare Sitzmöglichkeit für reisende Eliten bot.
Dieser Bronzezeit-Fund wurde 1899 entdeckt, als Arbeiter Sand aus dem Backelsberg-Hügel in der Nähe des Dorfes Daensen abbauten. Das Stück gehörte zu den wenigen bekannten Objekten seiner Art aus dieser Zeit im nördlichen Europa.
Die aufwendige Metallverarbeitung mit Goldverzierungen zeigt, dass diese Sitzgelegenheit jemandem von hohem Rang gehörte. Die wertvollen Materialien und Handwerkskunst waren damals nur für besonders wichtige Menschen erreichbar.
Das Stück befindet sich im Archäologischen Museum Hamburg, wo eine Rekonstruktion basierend auf ähnlichen Funden aus Dänemark ausgestellt ist. Der Besuch ermöglicht es, sowohl die Originalteile als auch ein anschauliches Modell zu sehen, das zeigt, wie die Sitzgelegenheit ursprünglich aussah.
Dieses Objekt ist der südlichste Fund unter etwa 18 bekannten Stühlen dieser Art aus der nordischen Bronzezeit und stammt aus etwa 1400 vor Christus. Seine Lage weit entfernt von anderen bekannten Beispielen macht es zu einem wichtigen Hinweis auf damalige Handelsnetzwerke und Bewegungen von Eliten in Europa.
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