Bad Hersfeld, Kurstadt in Hessen, Deutschland.
Bad Hersfeld ist eine Kreisstadt im Nordosten Hessens mit rund 30.000 Einwohnern, bekannt als Kurort am Fluss Fulda. In der Altstadt stehen Fachwerkhäuser neben den Ruinen einer romanischen Stiftskirche aus dem 11. Jahrhundert, deren erhaltene Mauern zu den größten kirchlichen Ruinen nördlich der Alpen zählen.
Der Mönch Sturm gründete 769 eine Klostergemeinschaft in Haerulfisfeld, die sich zur einflussreichen Reichsabtei Hersfeld entwickelte. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Stiftskirche 1761 ab und blieb seitdem als Ruine erhalten.
Das jährliche Theaterfestival in den Klosterruinen verwandelt die Stadt jeden Sommer in eine Bühne unter freiem Himmel. Besucher erleben hier Schauspiel und Musik innerhalb der mittelalterlichen Mauern, die als Kulisse für die Aufführungen dienen.
Die Stadt liegt an den Autobahnen A4 und A7 und bietet regelmäßige Zugverbindungen nach Frankfurt und Göttingen. Besucher finden das Zentrum zu Fuß leicht zugänglich, wobei die Ruinen der Stiftskirche als zentraler Orientierungspunkt dienen.
Das Lullusfest wird seit 852 jährlich am 16. Oktober gefeiert und gilt damit als ältestes belegtes Volksfest Deutschlands. Der Festtag erinnert an die Überführung der Reliquien des Heiligen Lullus in die Hersfelder Abteikirche.
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