Bahnhof Bad Hersfeld, Bahnhof und Kulturdenkmal in Bad Hersfeld, Deutschland.
Der Bahnhof Bad Hersfeld ist ein denkmalgeschütztes Empfangsgebäude aus Sandsteinquadern im Stil der Romanischen Neoromantik im Zentrum von Bad Hersfeld. Das Gebäude gliedert sich in einen zentralen Mittelblock mit symmetrischen Seitenflügeln und markanten Giebeln, die aus Sandstein des Jossa-Steinbruchs gehauen wurden.
Der Bahnhof wurde 1866 zunächst mit einem provisorischen Holzbau eröffnet. Der Architekt Paul Rowald errichtete das heutige Steingebäude, das 1883 fertiggestellt wurde.
Die Romanik-Revival-Fassade des Bahnhofs nimmt gestalterische Elemente aus der mittelalterlichen Architektur auf, die in der Altstadt von Bad Hersfeld verbreitet ist. Besucher erkennen die Verbindung zwischen dem Bahnhofsgebäude und den historischen Bauwerken der Stadt beim Vergleich der Fassadendetails.
Der Bahnhof liegt im Stadtzentrum und ist gut zu Fuß erreichbar. Es stehen mehrere Bahnsteige zur Verfügung, die Verbindungen in verschiedene Richtungen ermöglichen.
Das ursprüngliche Provisorium von 1866, im Volksmund "Bude" genannt, steht noch heute südlich des Hauptgebäudes. Es ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele einer hölzernen Übergangsstation aus dieser Zeit in Deutschland.
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