Preußenmauer, Verteidigungsmauer auf Helgoland, Deutschland.
Die Preußenmauer ist eine Küstenbefestigung auf der Insel Helgoland, die aus massivem Stein besteht und aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt. Das Bauwerk erstreckt sich entlang der Uferlinie und zeigt die damalige Ingenieurskunst mit ihren charakteristischen Baumethoden.
Die Preußenmauer entstand zum Schutz der Westklippe Helgolands vor Abtragung, nicht als Verteidigungsnetz. Ab 1910 wurde von der Südspitze aus gebaut, 1913 Blockhörn erreicht; nach Unterbrechung im Ersten Weltkrieg ging es 1926 weiter, 1927 war das Projekt fertig. Der Name rührt daher, dass ab 1908 das Land Preußen die Bauarbeiten von der militärischen Bauverwaltung des Reichs übernahm. Die Wiederinstandsetzung nach Schäden des Zweiten Weltkriegs erfolgte 1960 bis 1963.
Der Name entstand, weil die Bauarbeiten 1908 von der militärischen Bauverwaltung des Deutschen Reichs an das Land Preußen übergingen; der Norden war zuvor unter Reichsregie entstanden. Die südliche Hälfte vom Südende der Insel bis Blockhörn wurde dann zwischen 1910 und 1913 errichtet. Die Schutzmauer an der Langen Anna kam später im Rahmen des Projekts Hummerschere hinzu.
Die Mauer verläuft am Südwestrand der Helgoländer Klippe von der Südspitze bis Blockhörn; um die Nordspitze wurde sie nie geführt. Nach Kriegsschäden wurden Abschnitte zwischen 1960 und 1963 instand gesetzt, sodass erneuerte Partien neben altem Mauerwerk liegen. Der Klippenrandweg ist Wind und Gischt ausgesetzt; festes Schuhwerk und bleiben Sie auf den markierten Wegen.
Der Name rührt daher, dass 1908 der preußische Staat die Arbeiten übernahm, nachdem die militärische Bauverwaltung des Reiches den Nordteil errichtet hatte. Bereits 1903 entstand bei Blockhörn und Siderst Hörn eine Probeschutzmauer, bevor ab 1910 von der Südspitze aus die eigentliche Mauer gebaut wurde.
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