Lummenfelsen der Insel Helgoland, Naturschutzgebiet auf Helgoland, Deutschland.
Der Lummenfelsen der Insel Helgoland ist ein Schutzgebiet aus roten Sandsteinklippen an der Westseite der Insel mit einer Fläche von etwa 1 Hektar. Die senkrechten Felswände bieten Nist- und Ruheplätze für viele Seevögelarten, die sich in Felsspalten und auf Vorsprüngen ansiedeln.
Das Gebiet wurde 1964 unter Schutz gestellt und ist heute das kleinste Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein. Seine Ausweisung markierte einen frühen Schritt im deutschen Natur- und Vogelschutz an der Nordseekäste.
Der Ort trägt seinen Namen von den Lummen, den Seevögeln, die hier seit jeher brüten und das Inselgesicht prägen. Besucher können beobachten, wie diese Vögel das Felsengebilde als Lebensraum nutzen und das tägliche Leben auf der Insel mitbestimmen.
Besucher können von mehreren Aussichtspunkten aus die Vögel beobachten, wobei die beste Sicht meist von der Inselpromenade aus möglich ist. In den Brutzeiten werden regelmäßig geführte Touren angeboten, die nähere Einblicke in das Leben der Seevögel bieten.
Der Ort beherbergt deutschlandweit eine der dichtesten Konzentrationen von brütenden Seevögeln, mit Hunderten von Nistplätzen auf engem Raum. Diese hohe Vogeldichte macht jeden Besuch besonders lohnend, da Bewegung und Geräusch der Vogelschar unmittelbar spürbar werden.
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