Oland, Hallig im Wattenmeer, Deutschland
Oland ist eine Hallig in der Nordsee vor der Küste Nord-Frieslands und erstreckt sich über etwa 115 Hektar Land. Das Eiland hat 17 Häuser, die auf künstlichen Hügeln stehen und regelmäßige Überschwemmungen aushalten sollen.
Oland wurde nach dem verheerenden Burchard-Hochwasser von 1634 räumlich getrennt, das es von der benachbarten Hallig Langeneß abschnitt. Diese Flutkatastrophe prägte die Besiedlungsmuster der Region dauerhaft.
Die etwa 30 Bewohner leben nach alten Traditionen, die man im Alltag beobachten kann, etwa beim Trinken von starkem Tee mit Sahne in ihren Häusern. Diese Bräuche prägen das Leben auf der Insel und verbinden die Menschen mit ihrer Geschichte.
Am einfachsten erreicht man Oland mit Ausflugsbooten von Schlüttsiel aus oder vereinbart Transport mit Einwohnern, die über die Wattenmeerflächen fahren. Besucher sollten bedenken, dass Zugänglichkeit und Bedingungen stark von Gezeiten und Wetter abhängen.
Oland beherbergt die kleinste Schule Deutschlands und hat einen strohgedeckten Leuchtturm, der das einzige Gebäude dieser Art im ganzen Land ist. Auf der Insel gibt es auch einen historischen Tränkeplatz namens Feething, wo Vieh trank.
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