Kreis Düren, Verwaltungsbezirk in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Der Kreis Düren ist ein Verwaltungsgebiet in Nordrhein-Westfalen, das sich von der Niederrheinischen Bucht bis zu den Höhenzügen der Eifel erstreckt und dabei vom Fluss Rur durchzogen wird. Er umfasst fünfzehn Gemeinden samt der Kreisstadt Düren und dient als zentrale Verwaltungseinheit für die dort lebende Bevölkerung.
Das Verwaltungsgebiet entstand 1972 durch den Zusammenschluss der früheren Kreise Jülich und Düren, die wiederum 1816 bei der Bildung der preußischen Rheinprovinz ins Leben gerufen worden waren. Diese Neuordnung vereinte zwei bis dahin eigenständige Verwaltungsräume zu einer gemeinsamen Einheit.
Das Wappen des Verwaltungsgebiets zeigt einen Löwen aus dem Stadtwappen von Jülich neben einer Papierrolle mit dem Buchstaben D, die auf die Tradition der Papierfabrikation in dieser Gegend hinweist. Diese Symbole erinnern an zwei wirtschaftliche Säulen, die das Leben hier über Generationen geprägt haben.
Die Kreisverwaltung bündelt verschiedene Dienste für die Kommunen unter ihrem Dach, von der Meldebehörde über Bauämter bis hin zur Verkehrsaufsicht. Wer Amtswege erledigen möchte, findet Ansprechpartner in den jeweiligen Rathäusern der fünfzehn Mitgliedsgemeinden oder direkt in der Kreisstadt.
Unter der Oberfläche lagern große Mengen Braunkohle, die im Tagebau abgebaut werden und zur Stromerzeugung beitragen. Diese Abbaugebiete prägen das Landschaftsbild vor allem im westlichen Teil, wo sich teils weite offene Gruben erstrecken.
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