Jülich, Eisenbahnknotenpunkt im Kreis Düren, Deutschland
Jülich ist eine Mittelstadt im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen, die sich an der Rur ausbreitet und durch Forschungseinrichtungen geprägt wird. Das Stadtbild kombiniert wiederaufgebaute historische Strukturen mit modernen Wohnvierteln rund um den alten Kern.
Aus dem römischen Kastell Juliacum entstand im Mittelalter die Residenz der Herzöge von Jülich-Kleve-Berg. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt ab 1945 weitgehend neu errichtet.
Die Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert gilt als eine der besterhaltenen Festungsanlagen italienischer Bauart nördlich der Alpen. Ihre fünfeckige Grundform mit Bastionen und Kasematten zeigt noch heute die Prinzipien der damaligen Wehrtechnik.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Der Bahnhof verbindet den Ort mit Aachen, Düren und Mönchengladbach über Regionalzüge.
Der Brückenkopf-Park nutzt die Fläche einer napoleonischen Schanze am westlichen Rurufer. Sein Name erinnert an die militärische Vergangenheit, während heute Freizeitanlagen und Grünflächen den Raum prägen.
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