Villa Buth, Neorenaissance-Villa in Kirchberg, Deutschland
Villa Buth ist ein neurenaissancistisches Wohngebäude in Kirchberg, Deutschland, das sich durch aufwendige Stuckarbeiten, eine breite Eingangsfreitreppe und mehrere Terrassen auszeichnet. Auf dem weitläufigen Grundstück befinden sich außerdem ein Gewächshaus, ein Musikpavillon und ein kleiner Familienfriedhof.
Der Papierfabrikant Carl Eichhorn ließ die Villa 1893 für seine Tochter Clara und ihren Mann Emil Buth, einen preußischen Kavallerieoffizier, erbauen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Anwesen als Sammelstelle genutzt, von der aus jüdische Bewohner der Region in Konzentrationslager deportiert wurden.
Die Villa liegt in Kirchberg und ist heute ein privates Anwesen, das von außen besichtigt werden kann. Der Name des Gebäudes geht auf Emil Buth zurück, den Schwiegersohn des Erbauers, der es als Wohnsitz nutzte.
Das Gebäude ist von außen von der Straße aus sichtbar, und der Blick auf die Fassade und die Gartenanlage ist ohne besondere Vorkehrungen möglich. Wer das Innere besichtigen möchte, sollte die Zugangsbedingungen im Voraus prüfen, da Besuche möglicherweise beschränkt sind.
Schülerinnen und Schüler des Heilig-Geist-Gymnasiums Würselen produzierten einen Dokumentarfilm über das Anwesen und fertigten ein maßstabsgetreues 3D-Druckmodell davon an. Dieses Schulprojekt ist eines der wenigen Beispiele, bei denen ein lokales Denkmal auf diese Weise von Jugendlichen dokumentiert wurde.
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