Motte Altenburg, Mittelalterliche Burgruine in Jülich, Deutschland.
Motte Altenburg ist eine mittelalterliche Burganlage in Jülich, bestehend aus einem aufgewölbten Erdwall mit Spuren von Wassergräben. Der Hügel erhebt sich deutlich aus dem flachen Gelände und zeigt noch heute die Grundrisse von steinernen Befestigungswerken.
Das Befestigungswerk entstand im 12. Jahrhundert während der Auseinandersetzungen zwischen den Grafen von Jülich und dem Erzbistum Köln. Es spielte eine Rolle in den territorialen Machtkämpfen dieser Zeit.
Die Erhebung war im Mittelalter ein wichtiger Punkt in der Landschaft, wo lokale Machthaber ihre Kontrolle über die Region zeigten. Heute kann man beim Spaziergang um den Hügel noch verstehen, wie dieser Ort einmal die Aufmerksamkeit aller auf sich zog.
Der Ort liegt in der Nähe der Rur und ist leicht zu Fuß erreichbar von der Innenstadt Jülichs. Der Zugang ist frei und ganzjährig möglich, wobei gute Schuhe wegen des unebenen Geländes ratsam sind.
Historische Karten aus dem 19. Jahrhundert zeigen, dass der Hügel von einem doppelten Wassergraben umgeben war, der sein Wasser direkt aus der Rur erhielt. Diese doppelte Verteidigungslinie war damals ein fortgeschrittenes Schutzsystem.
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