Haus Overbach, Architekturdenkmal in Barmen, Jülich, Deutschland.
Haus Overbach ist ein wassergrabenverstärkter Herrensitz in der Nähe von Jülich, der an den Fluss Rur grenzt und von mehreren Naturschutzgebieten umgeben ist. Das Anwesen kombiniert Wohngebäude mit Kapelle, Gästebereich und Seminarräumen, die das gesamte Gelände durchziehen.
Haus Overbach wurde 1341 erstmals als Rittersitz urkundlich erwähnt, in einer Urkunde von Johannes de Overbach. Um 1450 besaß die Familie Grein von Aldenhoven das Gut; aus dieser Zeit stammen die Kellergewölbe im Herrenhaus. 1792 kaufte Baron Reiner von Overschie-Wisbecq das Anwesen und ließ die alten Gebäude abreißen und durch einen neuen Komplex ersetzen. Im November 1918 erwarben die Salesianer Haus Overbach und gestalteten es zum Kloster und zur Missionsschule um.
Der Name Overbach geht auf das 1341 mit Johannes de Overbach urkundlich belegte Rittergeschlecht zurück; Heinrich von Overbach war bereits 1334 Hofmeister des Grafen Wilhelm von Jülich. Seit dem Verkauf an die Salesianer im November 1918 beherbergt das Anwesen ein Kloster und eine Missionsschule; heute führen die Oblaten des hl. Franz von Sales hier das Gymnasium Haus Overbach.
Haus Overbach liegt im Jülicher Stadtteil Barmen; das Gelände teilen sich das Kloster der Oblaten, die Verwaltung des Ordens und das Gymnasium Haus Overbach, weshalb unter der Woche der Schulbetrieb den Zugang prägt. Besucher sollten sich vor dem Betreten beim Orden erkundigen, da die Gebäude religiösen und schulischen Zwecken dienen und keine regelmäßigen öffentlichen Führungen bieten.
Die Kellergewölbe im Herrenhaus stammen aus der Zeit um 1450, als die Familie Grein von Aldenhoven das Gut besaß. Haus Overbach ist auf einer Karte des 16. Jahrhunderts verzeichnet, doch erst um 1720 wurde der Adelssitz im Codex Welser als Skizze dargestellt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.970 Mitwirkenden weltweit.