Kaufingerstraße, Einkaufsstraße in Altstadt-Lehel, München, Deutschland.
Kaufingerstraße ist eine Fußgängerzone im Zentrum Münchens, die sich von Marienplatz bis Karlsplatz erstreckt und von Einzelhandelsketten, Kaufhäusern und kleineren Läden gesäumt ist. Die breite Straße hat ein ebenes Pflaster, das angenehm zu gehen ist, und bietet viele Sitzgelegenheiten sowie kleine Brunnen und Kunstinstallationen.
Die Straße ist seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert und verdankt ihren Namen einem mittelalterlichen Salzhändler. Sie war damals ein wichtiger Handelsweg für Salzlieferungen zwischen Salzburg und der Schweiz, was München zu einem wohlhabenden Handelszentrum machte.
Der Name der Straße geht auf einen Salzhändler zurück, und heute treffen sich hier Menschen aus der Stadt und von überall her zum Einkaufen und Spazieren. Man sieht ständig Gruppen, die stehen bleiben, um Schaufenster anzuschauen oder sich in den vielen Cafés zu unterhalten.
Die Straße ist gut zu Fuß erreichbar und hat klare Gehwege mit wenigen Hindernissen, doch an Wochenenden und Nachmittagen kann es sehr voll werden. Es empfiehlt sich, früh am Morgen zu gehen, wenn noch weniger Menschen unterwegs sind und die Geschäfte gerade öffnen.
Abseits der Hauptstraße verstecken sich Passagen und Hinterhöfe, in denen kleinere Spezialgeschäfte und Kunsthandwerk zu finden sind, die man sonst nicht bemerken würde. Diese versteckten Ecken geben einen anderen Blick auf das klassische Einkaufserlebnis.
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