Teufelstritt, Skulptur am Eingang der Frauenkirche, München, Deutschland
Der Teufelstritt ist eine schwarze Fußspur im Eingangsbereich der Frauenkirche in München, die sich deutlich in den Steinboden eingeprägt hat. Die menschengroße Markierung liegt direkt auf dem Boden und zieht täglich viele Besucher an, die sie sich ansehen.
Die Markierung entstand während des Baus der Frauenkirche im 15. Jahrhundert und ist bis heute erhalten geblieben. Die Spur zeigt sich als ein Teil der langen Geschichte dieser gotischen Kathedrale und ihrer Fertigstellung trotz aller Schwierigkeiten.
Die schwarze Fußspur wird in der Münchner Überlieferung als Zeichen des Teufels gedeutet, der angeblich in Verärgerung auftrat, als die Erbauer Fenster in das Kirchengebäude einbauten. Die Einheimischen erzählen diese Geschichte bis heute weiter und machen sie zu einem Teil der lokalen Identität.
Der Teufelstritt befindet sich im Eingangsbereich der Frauenkirche und ist während der normalen Öffnungszeiten der Kirche zugänglich. Man kann ihn leicht erkennen, wenn man durch das Hauptportal betritt, ohne dass besondere Vorbereitungen nötig sind.
Die Fußspur zeigt eine ungewöhnliche Besonderheit: ein zweiter Zeh deutet in die entgegengesetzte Richtung, was auf ein seltsames Bewegungsmuster hindeutet. Diese eigenartige Markierung macht die Spur zu einem Rätsel für viele Besucher, die versuchen, sie vollständig zu verstehen.
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