Sitzender Keiler, Bronzeskulptur am Deutschen Jagd- und Fischereimuseum, München, Deutschland
Der Sitzender Keiler ist eine Bronzeskulptur eines wild sitzenden Wildschweins mit feinen anatomischen Details und lebendiger Oberflächenstruktur. Das Kunstwerk steht direkt vor dem Deutschen Jagd- und Fischereimuseum an der Neuhauser Straße und bildet dort einen wichtigen Teil der künstlerischen Gestaltung des Platzes.
Martin Mayer schuf das Original 1960 für die Wohnsiedlung Borstei, wo es bis heute steht. Eine zweite Gussversion wurde 1976 vor dem Jagdmuseum aufgestellt, um das Kunstwerk einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Diese Bronzeskulptur verbindet sich mit Deutschlands lange Tradition der Jagdkunst und Tidarstellung. Sie zeigt, wie die Deutschen Wildnis und Natur in ihrer künstlerischen Ausdrucksweise wertschätzten.
Die Skulptur steht auf öffentlichem Gelände und ist das ganze Jahr über kostenfrei zu besichtigen. Sie befindet sich in der Fußgängerzone, wodurch sie leicht erreichbar und von allen Seiten einsehbar ist.
Das Werk zeigt Einflüsse des Florentiner Porcellino von Pietro Tacca, beweist aber Mayers eigenständige Interpretation des Wildschweins im Sitzen. An derselben Stelle steht auch eine Skulptur eines Welses, die das Thema der Jagd und Tierwelt um eine aquatische Dimension erweitert.
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