Hellerau, Gartenstadt-Bezirk in Dresden, Deutschland
Hellerau ist ein Wohnviertel in Dresden mit cremefarbenen Häusern, roten Ziegeldächern und grünen Fenstern, die entlang geschwungener Straßen auf sanften Hügeln angeordnet sind. Die Gebäude bilden ein zusammenhängendes Wohngebiet mit durchdachtem städtebaulichem Grundriss.
Karl Schmidt-Hellerau gründete diesen Stadtteil 1909 nach britischen Stadtplanungsideen als Deutschlands erste Gartenstadt. Das Projekt entstand als Antwort auf die schnelle Urbanisierung und sollte ein neues Modell für menschliches Wohnen schaffen.
Das Festspielhaus prägt das kulturelle Leben und zieht Besucher mit Tanzaufführungen, Theaterproduktionen und Medienfestivals an. Der von Heinrich Tessenow 1911 entworfene Bau ist heute ein Ort, wo zeitgenössische Künstler ihre Werke zeigen und Menschen aus der ganzen Region zusammenkommen.
Das Viertel ist über Straßenbahnen erreichbar, die an der Haltestelle Am Hellerrand enden und eine direkte Verbindung zum Rest Dresdens bieten. Besucher finden breite Wege und einen für das Erkunden zu Fuß angepassten Grundriss vor.
Die Deutsche Werkstätten, eine Möbelfabrik am südlichen Rand des Viertels, fertigte Innenausstattungen für bedeutende Gebäude wie das sächsische Parlamentsgebäude. Diese Werkstatt war eine wichtige Produktionsstätte für hochwertige Möbel und Einrichtungen, die über die Stadt hinaus bekannt wurden.
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