Flughafen Berlin-Tegel, Stillgelegter Flughafen in Reinickendorf, Deutschland
Berlin-Tegel ist ein stillgelegter Flughafen im Bezirk Reinickendorf, etwa acht Kilometer nordwestlich der Stadtmitte. Sein Terminalgebäude besteht aus einem sechseckigen Baukörper, der sich um einen offenen Innenhof gruppiert und sich durch kurze Distanzen zwischen Flugsteig und Ausgang auszeichnet.
Während der sowjetischen Blockade von 1948 bis 1949 entstand hier eine Landebahn für die Luftbrücke, die West-Berlin mit Hilfsgütern versorgte. Der Flughafen wurde später zum wichtigsten Passagierterminal der Stadt und schloss erst im November 2020 nach jahrzehntelangem Betrieb.
Der Flughafen diente jahrzehntelang als internationales Tor der Stadt und war weit über Deutschland hinaus für seine kurzen Wege bekannt. Sein sechseckiger Hauptbau gilt heute als Beispiel für Architektur der Nachkriegszeit und bleibt als Baudenkmal erhalten.
Das Gelände ist mittlerweile öffentlich nicht mehr als Flughafen zugänglich, da der Betrieb eingestellt wurde. Die umliegende Gegend bleibt erreichbar und zeigt den Wandel des Ortes zu einem neuen Stadtquartier.
Auf dem früheren Flughafengelände entsteht derzeit ein Forschungs- und Technologieviertel mit dem Namen Urban Tech Republic. Das sechseckige Hauptgebäude bleibt dabei als Mittelpunkt des neuen Quartiers stehen und wird für neue Nutzungen umgebaut.
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