Königssee, Natursee im Nationalpark Berchtesgaden, Deutschland
Der Königssee ist ein natürliches Gewässer im Berchtesgadener Nationalpark in Deutschland, das sich über 7,7 Kilometer durch die Berchtesgadener Alpen erstreckt und bis zu 190 Meter tief ist. Seine Ufer werden von senkrechten Kalksteinwänden gebildet, die direkt aus dem grünen Wasser aufragen und ihm ein fjordartiges Aussehen verleihen.
Das Gewässer entstand während der letzten Eiszeit, als sich Gletscher zwischen den Bergketten bewegten und tiefe Täler ausschliffen. Ab dem 16. Jahrhundert wurde es von bayerischen Herrschern als Jagdrevier genutzt, was seinen königlichen Namen erklärt.
Die Fischer der Region verwenden ihre traditionellen Holzboote weiterhin für den Fang von Saibling und Renke, dessen Fleisch in den umliegenden Gasthöfen serviert wird. Der Name bedeutet „Königliches Gewässer
Elektrisch angetriebene Passagierboote verkehren täglich von April bis Oktober und legen von Seelände mit Zwischenstopps in Sankt Bartholomä und Salet ab. Die Fahrt zum ersten Halt dauert etwa 35 Minuten und bietet klare Sicht auf die Felswände zu beiden Seiten.
Die Bootskapitäne demonstrieren die akustischen Eigenschaften des Gewässers, indem sie Trompetentöne spielen, die mehrmals zwischen den steilen Felswänden zurückgeworfen werden. Dieses natürliche Echo entsteht durch die besondere Geometrie der Kalksteinwände, die parallel zueinander stehen.
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