Schönau am Königssee, Luftkurort in Berchtesgadener Land, Deutschland.
Schönau am Königsee ist eine Gemeinde am südlichen Ende des Königssees im Berchtesgadener Land. Das Ortsbild wird von Gasthöfen und Wohnhäusern geprägt, die sich entlang der Hauptstraße und der Seitenstraßen verteilen, während die umliegenden Hänge mit Wald bedeckt sind.
Die Siedlung entstand im Mittelalter als Säumerdorf, in dem Händler und Reisende auf dem Weg nach Salzburg Unterkunft fanden. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Ort als Luftkurort anerkannt, nachdem Ärzte das Bergklima als förderlich für Atemwegserkrankungen beschrieben.
Der Ort trägt seinen Namen nach den Schönen Auen am Ende des Tals, die schon im Mittelalter beschrieben wurden. Die Holzbalkone der Gasthöfe und Pensionen zeigen geschnitzte Geländer und Blumenkästen, wie sie in dieser Gegend seit Jahrhunderten üblich sind.
Das Dorf ist Ausgangspunkt für Wanderungen zu mehreren Berghütten und zum Obersee, der zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar ist. Im Winter sind viele Wege gesperrt, während die Sommermonate die meisten Verbindungen offen halten.
Elektroboote fahren auf dem angrenzenden Königsee seit über 100 Jahren, um die Stille der Berglandschaft zu bewahren. Die Bootsführer blasen regelmäßig ein Horn, das ein mehrfaches Echo von den steilen Felswänden zurückwirft.
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