Salzgrabenhöhle, Höhlensystem in Berchtesgaden, Deutschland
Die Salzgrabenhöhle ist ein Höhlensystem in den Kalksteinformationen bei Berchtesgaden, das sich über neun Kilometer erstreckt. Es enthält mehrere Kammern, unterirdische Seen, Wasserfälle und enge Gänge in etwa 950 Metern Höhe.
Das Höhlensystem wurde 1959 von zwei Höhlenforscher entdeckt, was zu intensiven geologischen Untersuchungen in der Region führte. Diese Erkundungen haben die wissenschaftliche Kenntnisse über unterirdische Strukturen der Alpenregion erweitert.
Das Höhlensystem enthält zahlreiche Fossilien an seinen Wänden, darunter alte Ammoniten und Korallen, die prähistorisches Meeresleben dokumentieren.
Der Zugang erfordert einen Schlüssel von der Nationalparkverwaltung, die Höhle ist aber zwischen Oktober und April geschlossen. Diese Sperrzeit schützt die Fledermäuse, die in den Kammern überwintern.
Wassernachverfolgungsstudien zeigen, dass das Höhlensystem Wasser aus entfernten Seen direkt in den Königssee leitet. Dieses unterirdische Verbindungsnetz funktioniert wie ein versteckter Wassertransport tief unter den Bergen.
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