Berchtesgaden, Marktgemeinde im Berchtesgadener Land, Deutschland.
Berchtesgaden ist eine Marktgemeinde im Landkreis Berchtesgadener Land im südöstlichen Bayern, unweit der österreichischen Grenze. Der Ort erstreckt sich über ein Tal auf etwa 520 Metern Höhe, eingerahmt von steilen Berghängen und bewaldeten Hügeln.
Die Ansiedlung gewann ab 1517 durch den Salzbergbau an Bedeutung, der über Jahrhunderte Einkommen und Wachstum sicherte. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 und der napoleonischen Zeit kam der Ort 1810 endgültig an Bayern.
Das Salzbergwerk prägt bis heute die lokale Identität und zeigt in Führungen alte Förderanlagen und Abbaukammern unter der Erde. Besucher sehen dort auch den unterirdischen Spiegelsee, der jahrhundertelang für den Salztransport genutzt wurde.
Regelmäßige Zugverbindungen führen von München und Salzburg ins Zentrum, wo Fußwege zu Wanderrouten und Sehenswürdigkeiten beginnen. Viele Pfade sind steil und erfordern festes Schuhwerk, während niedrigere Wege auch für weniger geübte Besucher geeignet sind.
Das Kehlsteinhaus liegt auf einem Felsvorsprung oberhalb des Ortes und ist nur durch einen Tunnel und einen vergoldeten Aufzug im Berginneren erreichbar. Dieser Aufzug wurde in den 1930er Jahren in den Fels gesprengt und führt direkt zum Gipfelplateau.
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