Kehlstein, Berggipfel in den Berchtesgadener Alpen, Deutschland.
Der Kehlstein ist ein Felssporn des Göllmassivs in den Berchtesgadener Alpen, der 1.881 m hoch westlich des Hohen Gölls über dem Obersalzberg bei Berchtesgaden aufragt. Knapp unter dem Gipfel steht das Kehlsteinhaus, erreichbar über eine 6,5 km lange Straße mit Tunneln, einen steilen Fußweg und einen 124 m langen Felsenaufzug.
Das Gebäude auf dem Gipfel wurde 1938 errichtet und diente damals als Treffpunkt für Regierungsvertreter. Nach dem Krieg wurde die Anlage erhalten und später touristisch nutzbar gemacht.
Der Name Kehlstein ersetzte ältere Formen wie Goelstein, Göhl Stein und Göllstein, die in alten Quellen belegt sind. Seit 1952 ist der Gipfel öffentlich zugänglich, während das 1937–1938 errichtete Kehlsteinhaus als Berggasthaus und Restaurant dient. Nahe dem Haus liegt ein kleiner botanischer Garten mit Alpenflora.
Eine spezialisierte Straße mit Tunneln führt zum Gipfel hinauf und ist nur während der wärmeren Monate mit Busservice zugänglich. Festes Schuhwerk und warme Kleidung sind wichtig, da das Wetter hier schnell wechseln kann.
Der Kehlsteinlift, ein 124 m langer Aufzug, führt durch den Fels vom oberen Wendepunkt der Straße direkt ins Vestibül des Kehlsteinhauses. So erreichen Gäste die Gaststätte ohne den steilen Fußweg. Der Gipfel war bereits 1952 öffentlich zugänglich, während andere Teile des Obersalzbergs Erholungszentrum der US-Streitkräfte wurden.
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