Gemäldegalerie Berlin, Kunstmuseum im Kulturforum, Berlin, Deutschland
Die Gemäldegalerie ist ein Kunstmuseum im Kulturforum in Berlin und zeigt europäische Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert in mehr als 70 Sälen. Die Ausstellungsfläche erstreckt sich über zwei Kilometer und umfasst rund 1.250 Gemälde.
Die Sammlung entstand 1830 und wuchs nach 1871 stark unter Wilhelm von Bode, der gezielt Lücken schloss. Die systematische Erwerbung unterschied sich von älteren fürstlichen Kabinetten, die persönlichen Geschmack widerspiegelten.
Die Sammlung zeigt Werke in nach Schulen geordneten Sälen, sodass Besucher etwa niederländische Genremalerei neben italienischer Tafelmalerei betrachten können. Die offene Raumfolge lädt zum Vergleich von Stilen und Techniken ein, die vor Jahrhunderten zeitgleich entstanden sind.
Die Räume folgen einander in klarer Abfolge, sodass man sich ohne Plan orientieren kann. Ein Audioguide erläutert Hintergründe zu einzelnen Werken und erleichtert das Verständnis.
Anders als vergleichbare Sammlungen entstand die Galerie nicht aus königlichem Privatbesitz, sondern durch staatliche Ankäufe ab 1815. Dieser Ursprung prägte einen wissenschaftlichen Sammlungsansatz statt höfischer Vorlieben.
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