Synagoge Rykestraße, Synagoge in Prenzlauer Berg, Berlin, Deutschland.
Die Rykestrasse Synagoge ist eine Synagoge in Prenzlauer Berg, Berlin, die 1904 im romanisch-historistischen Stil aus rotem Backstein errichtet wurde. Der große Gebetsraum im Inneren ist mit einem Frauenemporen-Balkon und reich verzierten Elementen ausgestattet.
Das Gebäude wurde 1904 für die jüdische Gemeinde des damals rasch wachsenden Arbeiterbezirks Prenzlauer Berg eröffnet. Während des Novemberpogroms 1938 wurde das Innere schwer beschädigt, während die Außenmauern weitgehend erhalten blieben, und in der DDR-Zeit erfolgten schrittweise Restaurierungsarbeiten.
Die Synagoge in der Rykestraße ist heute ein aktives Gotteshaus, in dem regelmäßig Gottesdienste und Feiern stattfinden. Wer das Gebäude besucht, kann die Verbindung zwischen dem jüdischen Gemeindeleben und dem Prenzlauer Berger Kiez direkt erleben.
Das Gebäude ist ein aktives Gotteshaus, sodass der Zugang zum Innenraum in der Regel nur bei organisierten Führungen möglich ist. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, wann Führungen stattfinden, da die Öffnungszeiten variieren können.
Die Synagoge überlebte die Pogromnacht 1938 vor allem deshalb, weil sie von Wohngebäuden umgeben war und die Feuerwehr verhindern musste, dass die Flammen auf die Nachbarhäuser übergriffen. Im Gebetsraum hängt noch eine Lampe aus dem Jemen aus der ursprünglichen Ausstattung von 1904.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.