Zeche Wohlverwahrt, Architektonisches Erbe Bergwerk in Essen, Deutschland.
Zeche Wohlverwahrt ist eine stillgelegte Grube östlich von Essen mit erhaltenen Bergbaugebäuden, Schächten und Strukturen aus verschiedenen Betriebsphasen. Die Anlage zeigt die Architektur und die Ausstattung, die typisch für den Kohlebergbau in dieser Gegend war.
Die Grube nahm 1791 den Betrieb auf und durchlief mehrere Phasen der Stillegung und Wiederaufnahme. Wilhelm Vogelsang übernahm sie 1910 und modernisierte die Anlage.
Der Ort trägt den Namen 'Wohlverwahrt', was 'sicher aufbewahrt' bedeutet und widerspiegelt die Hoffnung der frühen Betreiber auf reiche Kohlevorkommen. Besucher sehen heute noch die alten Gebäude, die zeigen, wie das Bergbauleben in der Region aussah und wie wichtig diese Arbeit für die Menschen war.
Das Gelände liegt in der Nähe der Ruhr, was eine wasserreiche Gegend ist und Besuchern eine relativ flache, zugängliche Umgebung bietet. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da Bereiche der alten Grube uneben sein können.
Im Jahr 1921 überschwemmte das Hochwasser der Ruhr Teile der Grube und zwang die Betreiber, die Anlage zu verändern. Diese Flutung prägte die weitere Entwicklung des Bergbaus an diesem Ort.
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