Zoo Dortmund, Zoologischer Garten in Dortmund, Deutschland
Der Zoo Dortmund umfasst 28 Hektar auf dem ehemaligen Grubenfeld der Zeche Glückaufsegen am Hang des Schweinebergs neben dem Rombergpark in Brünninghausen. Hier leben rund 1700 Tiere in knapp 200 Arten, mit Schwerpunkt auf südamerikanischen Arten. Zum Bestand gehören das Regenwaldhaus Rumah hutan, das Amazonashaus, das Tamanduahaus, das Giraffenhaus, das Otterhaus und das 2006 eröffnete Nashornhaus.
Der Zoo Dortmund wurde am 24. Mai 1953 als Tierpark Dortmund auf dem Grubenfeld der ehemaligen Zeche Glückaufsegen unterhalb des Rombergparks eröffnet, geplant vom Gartenbaudirektor Konrad Glocker; auf elf Hektar lebten 90 Tiere, überwiegend europäische Arten, dazu Lamas und Kakadus. Der hunderttausendste Gast kam bereits im Juli, der millionste nach zwei Jahren. Seit den 1980er Jahren ersetzten große Freigehege die Betonkäfige, um 2000 nahm der Park den Namen Zoo Dortmund an.
Bis zur Jahrtausendwende hieß der Zoo Tierpark Dortmund; der neue Name sollte international verständlich sein. Das Regenwaldhaus trägt den Namen Rumah hutan, indonesisch für „Waldhaus“ – ein Verweis auf die südamerikanischen Arten, die der Zoo hält und züchtet.
Der Zoo liegt im Dortmunder Süden zwischen Hacheney und Brünninghausen am Rombergpark und umfasst 28 Hektar, sodass man für die Wege zwischen den Häusern Zeit einplanen sollte. Das Gelände steigt am Hang des Schweinebergs an; das Regenwaldhaus Rumah hutan, das Amazonashaus und das Tamanduahaus liegen neben dem Giraffenhaus, dem Otterhaus und dem 2006 eröffneten Nashornhaus.
Das Regenwaldhaus heißt Rumah hutan, indonesisch für „Waldhaus“. Der Zoo hält dort Sumatra-Orang-Utans und Zweifinger-Faultiere und führt das Europäische Zuchtbuch für den Großen Ameisenbären, den er neben dem Tamandua züchtet.
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