Deutsches Kochbuchmuseum, Kochbuchmuseum in Dortmund, Deutschland.
Das Deutsches Kochbuchmuseum ist ein Kochbuchmuseum in Dortmund, das am 2. Oktober 1988 als Außenstelle des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund im Westfalenpark eröffnet wurde. Seine Bibliothek umfasst mehr als 15.000 Titel, vor allem deutschsprachige Literatur zu Küche und Haushalt des 19. und 20. Jahrhunderts. Zur Sammlung gehören Puppenküchen, Herde und Kochgeräte.
Das Deutsche Kochbuchmuseum wurde am 2. Oktober 1988 als Außenstelle des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund im Westfalenpark eröffnet, mit Henriette Davidis, die von 1856 bis 1876 in Dortmund lebte, im Mittelpunkt. Anfang 2011 wurde der Standort im Westfalenpark aufgegeben; eine Neueröffnung mit neuer Konzeption erfolgte in der Dortmunder Innenstadt am Ostwall.
Das Museum zeigt, wie Menschen in Deutschland gekocht haben und noch heute kochen, durch Ausstellungen mit alten Küchengeräten, Öfen und handschriftlichen Rezepten aus verschiedenen Regionen. Man sieht an den Objekten, welche Gerichte wichtig waren und wie sich die Esskultur über die Zeit verändert hat.
Der Standort im Westfalenpark wurde Anfang 2011 aufgegeben; die neue Präsentation befindet sich in der Dortmunder Innenstadt am Ostwall. Die Kochbuchbibliothek umfasst mehr als 15.000 Titel, vor allem Literatur für Küche und Haus des 19. und 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Es ist kein Museum mit wertvollen Editionen und bibliophilen Kostbarkeiten.
Henriette Davidis, eine bekannte deutsche Kochautorin, lebte in Dortmund von 1856 bis 1876 und ist eine zentrale Figur in der Geschichte des Museums. Ihre Arbeit und ihre Rezepte bilden einen wesentlichen Teil der Sammlung und zeigen, wie Kochen im 19. Jahrhundert dokumentiert und weitergegeben wurde.
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