Zeche Glückaufsegen, Steinkohlenbergwerk im Stadtteil Brünninghausen, Dortmund, Deutschland
Zeche Glückaufsegen ist eine stillgelegte Kohlemine im Stadtteil Brünninghausen mit erhaltenen Gebäuden und Industrieanlagen aus dem 19. Jahrhundert. Das Maschinenhaus an der Straße Am Rombergpark wurde später umgebaut und nutzt heute Geothermie als Energiequelle.
Die Zeche wurde 1833 gegründet und prägte die Industrieentwicklung der Region über mehr als 90 Jahre. Ihre Schließung 1926 markierte das Ende einer Ära, in der Kohle das wirtschaftliche Leben Dortmunds bestimmte.
Das Gebäude steht für die industrielle Vergangenheit dieser Region und zeigt, wie wichtig Kohleabbau für die lokale Wirtschaft war. Heute können Besucher an diesem Ort nachvollziehen, wie Menschen hier generationenlang arbeiteten.
Der Ort liegt in der Nähe des Zoos und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei Fußwege durch die benachbarten Waldgebiete führen. Die Informationstafeln vor Ort erklären die Geschichte und helfen Besuchern, die Überreste wie die Schlackenhalden zu verstehen.
Der Schacht Ephorus von 1835 war einer der ersten in der Region, der eine dampfbetriebene Fördermaschine nutzte, was neue Maßstäbe für Bergbautechnik setzte. Diese Innovation ermöglichte tiefere Schächte und höhere Fördermengen als je zuvor in der Gegend möglich war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.