Donaustauf, Markt in Deutschland
Donaustauf ist ein kleiner Marktflecken an den Ufern der Donau in der Nähe von Regensburg in Bayern. Der Ort besteht aus traditionellen Häusern mit typisch bayerischer Architektur, ruhigen Gassen und einem Marktplatz, während ein mittelalterliches Burgtrümmer und das monumentale Walhalla-Gebäude auf einem Hügel über dem Fluss die Landschaft prägen.
Der Ort war ursprünglich ein Handelsplatz entlang der Donau und stand unter der Herrschaft des Herzogtums Bayern und später der Bischofstum Regensburg. Im frühen 19. Jahrhundert wurde hier das prächtige Walhalla-Gebäude von König Ludwig I. in Auftrag gegeben, das 1842 eröffnet wurde und die Region dauerhaft veränderte.
Der Ort trägt den Namen der Donau, an deren Ufer er liegt, und war historisch ein wichtiger Handelsplatz für die Region. Heute prägen traditionelle bayerische Häuser mit Fensterläden und Blumenkästen das Straßenbild, wo sich Einwohner regelmäßig auf dem Marktplatz treffen, besonders an Markttagen wenn Bauern und Handwerker ihre Waren anbieten.
Der Ort ist leicht mit lokalen Verkehrsmitteln von Regensburg zu erreichen und bietet eine ruhige Umgebung zum Erkunden von Fuß. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da es Wege zum Danub-Ufer und zum Walhalla-Hügel gibt, wo es hügelig werden kann.
Das Walhalla-Gebäude wurde als Nachbildung des antiken griechischen Parthenon entworfen und sollte bedeutende Figuren aus der deutschen Geschichte ehren. Weniger bekannt ist, dass die benachbarte Familie Thurn und Taxis 1843 hier ein Schloss baute, das jedoch 1880 durch einen Brand zerstört wurde und heute verschwunden ist.
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