Burgruine Donaustauf, Mittelalterliche Burgruine in Donaustauf, Deutschland
Donaustauf Castle ist eine Burgruine auf einem Felshügel über dem Dorf Donaustauf in Bayern, direkt am Südufer der Donau gelegen. Erhalten sind Mauerreste und Fundamente aus verschiedenen Bauphasen, die den langen Nutzungszeitraum dieser erhöhten Stelle deutlich machen.
Die Anlage wurde im frühen 10. Jahrhundert als Schutzburg gegen Einfälle errichtet und war über mehrere Jahrhunderte hinweg immer wieder umgebaut und erweitert worden. Archäologische Grabungen haben zudem Spuren einer keltischen Befestigung aus der Zeit um 500 v. Chr. unter den mittelalterlichen Schichten freigelegt.
Der Name Donaustauf leitet sich von der kegelförmigen Felsformation ab, auf der die Burg steht, und ist noch heute im Ortsbild ablesbar. Wer die Anlage besucht, erkennt sofort, warum dieser Fels seit Jahrhunderten als markanter Punkt in der Landschaft wahrgenommen wird.
Der Aufstieg zur Ruine erfolgt über einen Fußweg vom Dorf aus und dauert je nach Tempo nur wenige Minuten, kann aber an manchen Stellen recht steil sein. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Boden uneben ist und die Steinoberflächen bei Nässe rutschig werden können.
Obwohl die Burg am Ende des Mittelalters verlassen wurde, blieb die Ruine sichtbar und prägte das Erscheinungsbild des Ortes so stark, dass das Dorf seinen Namen von ihr erhielt. Dieser umgekehrte Vorgang, bei dem nicht die Burg nach dem Ort, sondern der Ort nach der Burg benannt ist, ist in der Region eher selten.
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