Walhalla, Ruhmeshalle und Gedenkstätte in Donaustauf, Deutschland.
Walhalla ist ein Tempel aus hellem Marmor, der auf einem Hügel über der Donau bei Donaustauf steht. Im Inneren befinden sich mehr als 130 Büsten und dutzende Gedenktafeln, die in einem großen Saal mit hohen Säulen und polierten Steinflächen angeordnet sind.
Ludwig I. von Bayern begann 1830 mit dem Bau dieser Gedenkstätte, die 1842 fertiggestellt wurde. Das Bauwerk entstand nach dem Vorbild griechischer Tempel und sollte das Bewusstsein für die gemeinsame Sprache und Kultur im deutschsprachigen Raum stärken.
Besucher sehen hier Büsten und Gedenktafeln, die das Andenken an Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Politik bewahren. Die Ausstellung zieht Menschen an, die sich für das kulturelle Gedächtnis im deutschsprachigen Raum interessieren und zwischen den Marmorsäulen spazieren gehen.
Das Denkmal ist zwischen April und Oktober täglich geöffnet, im Winter gelten kürzere Zeiten mit einer Mittagspause. Der Aufstieg zum Eingang führt über breite Stufen, die für manche Besucher anstrengend sein können.
Die Dachkonstruktion besteht aus Eisenträgern, eine für die Bauzeit ungewöhnliche Technik. Diese Lösung ermöglichte es, den klassischen Eindruck des Tempels mit modernen Ingenieurtechniken zu verbinden.
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