Zschirnsteine, Hügelgruppe in Reinhardtsdorf-Schöna, Deutschland
Die Zschirnsteine sind zwei Sandsteintafelberge in der Sächsischen Schweiz, wobei der Großer Zschirnstein 561 Meter und der Kleiner Zschirnstein 473 Meter hoch ist. Die Berge erheben sich steil aus der Landschaft und bieten von ihren Gipfeln weite Ausblicke über die bewaldete Gegend.
Der Name Zschirnsteine stammt aus slawischen Wurzeln und bedeutet schwarzer Stein, was die historische slawische Besiedlung der Sachsenregion widerspiegelt. Die Berge waren schon lange Zeit wichtige Orientierungspunkte in dieser Landschaftsregion.
Die Hügel beherbergen eine Nagelsäule von 1865, die August Nagels Beiträge zur sächsischen Landvermessung würdigt.
Die Wanderwege zu beiden Gipfeln sind gut ausgeschildert und können vom Panoramahotel Wolfsberg aus begonnen werden, wobei die Strecken durch Waldabhänge führen. Die meisten Besucher brauchen etwa zwei bis vier Stunden für einen kompletten Besuch beider Berge mit genügend Zeit für Pausen.
Der Großer Zschirnstein ist einer von nur drei Orten in Sachsen, wo das Klettern an massiven Felswänden nach den lokalen Regeln erlaubt ist, was ihn für Kletterer besonders reizvoll macht. Diese Ausnahme macht ihn zu einem der wenigen Orte in der Region, wo dieses abenteuerliche Erlebnis möglich ist.
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