Feldherrnhalle, Neoklassizistische Loggia am Odeonsplatz, München, Deutschland
Die Feldherrnhalle ist eine neoklassizistische Loggia mit drei Bögen am Odeonsplatz in München, die aus gelblichem Kelheimer Kalkstein gebaut wurde. Das offene Gebäude hat einen zentralen Bronzedenkmal und beherbergt zwei grüne Bronzestatuen an den Seiten, wodurch es eine breite und einladende Struktur schafft.
Der König Ludwig I. beauftrage 1841 den Architekten Friedrich von Gärtner mit dem Bau, inspiriert durch die Loggia dei Lanzi in Florenz. Die Fertigstellung 1844 machte es zu einem prägnanten Zeichen königlicher Macht und Architektur für München.
Das Gebäude zeigt zwei grüne Bronzestatuen von bayerischen Feldherren, die Besucher beim Flanieren über den Platz sehen können. Die Figuren sind Teil des Platzes und erinnern an militärische Geschichte, die für die Stadt bedeutsam war.
Das Gebäude liegt am südlichen Ende der Ludwigstrasse und ist mit den U-Bahn-Linien U3, U4, U5 oder U6 erreichbar. Es steht auf einem belebten Platz, wo Besucher jederzeit anhalten und die Struktur von verschiedenen Blickwinkeln erkunden können.
Ein kleiner Durchgang hinter dem Gebäude, die Drückebergergasse, ermöglichte es Bürgern, den obligatorischen Nazi-Saluten während der 1930er bis 1940er Jahre auszuweichen. Dieser Ort war ein stiller Ort des Widerstands gegen erzwungene Rituale.
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