Philippsthal, hessische Marktgemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg an der Landesgrenze zu Thüringen
Philippsthal (Werra) ist eine kleine Gemeinde im Osten Hessens, umgeben von Wäldern und Hügeln mit ruhigen Straßen und alten Gebäuden. Das Schloss Philippsthal steht an der Stelle eines ehemaligen Klosters und wird von einem Park umgeben, während die mittelalterliche Kirche aus dem 12. Jahrhundert als ältestes erhaltenes Bauwerk neben modernen Strukturen aus der Bergbauzeit besteht.
Das Dorf wurde 1191 erstmals urkundlich erwähnt, als eine Kirche und ein Kloster am Fluss errichtet wurden, das Kloster aber 1525 während eines Bauernaufstandes zerstört wurde. Im späten 17. Jahrhundert ließ Landgraf Philipp von Hessen-Philippsthal ein Schloss auf dem Gelände des früheren Klosters errichten, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte die Eröffnung eines Kalibergwerks zur industriellen Entwicklung der Stadt.
Der Ortsname Philippsthal stammt vom Landgrafen Philipp von Hessen-Philippsthal, dessen Schloss noch heute das Ortsbild prägt. Die Bewohner bewahren lokale Traditionen durch Märkte und regionale Feste, bei denen traditionelle deutsche Speisen und Musik eine wichtige Rolle spielen.
Das Dorf ist kompakt und die meisten Orte sind zu Fuß erreichbar, während Auto- und Busverbindungen zur Verfügung stehen. Wanderwege entlang der Werra und in die umliegenden Hügel bieten Optionen für alle Fitnessstufen, besonders angenehm im Frühling und Herbst, wenn die Landschaft in Farben leuchtet oder Blüten trägt.
Das Wappen der Stadt zeigt ein silbernes Lorenzkreuz auf rotem Hintergrund mit darunter einem silber-rot gestreiften Löwen, was die Geschichte des Ortes und seiner alten Abtei widerspiegelt. Diese heraldischen Symbole erzählen von den edlen Familien, die das Gebiet einst beherrschten und die heutige Identität der Stadt prägten.
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