Schlei, Ostseefjord in Schleswig-Holstein, Deutschland
Schlei ist ein Meeresarm der Ostsee in Schleswig-Holstein, der sich über 32 Kilometer von Kappeln bis zur Stadt Schleswig erstreckt. Das Wasser verengt sich stellenweise auf wenige hundert Meter Breite und bildet zahlreiche Buchten entlang des gewundenen Verlaufs.
Wikinger siedelten im 9. Jahrhundert am Kopf des Meeresarms und gründeten dort Haithabu als Handelszentrum. Die Bewohner verlegten später ihren Standort an das gegenüberliegende Ufer und schufen dort das heutige Schleswig.
Der Name leitet sich aus der niederdeutschen Sprache ab und beschreibt die schmale Wasserstraße zwischen den Halbinseln. Fischer und Segler nutzen heute noch die traditionellen Anlegestellen entlang beider Ufer.
Bootsverleihstationen gibt es in mehreren Orten entlang des Ufers, wo auch Anlegestellen für eigene Boote vorhanden sind. Die besten Zugänge zum Wasser findet man in den größeren Ortschaften an beiden Ufern.
Die Wasserstraße trennt die Halbinsel Angeln im Norden vom Schwansen im Süden und schafft damit eine natürliche Grenze. An den Ufern wachsen ausgedehnte Schilfgürtel, die Lebensraum für Wasservögel bieten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.