Mecklenburg, Mittelalterliche Burgruine in Dorf Mecklenburg, Deutschland.
Mecklenburg Castle ist eine mittelalterliche Befestigung auf einer Halbinsel südlich der Wismarbucht, deren Erdwälle bis zu sieben Meter in die Höhe ragen. Die archäologischen Überreste zeigen deutlich die ursprüngliche Struktur dieser Festung, die einst ein wichtiger Ort in der Region war.
Eine slawische Befestigung wurde in der zweiten Hälfte des siebten Jahrhunderts als Residenz für Obodritische Anführer errichtet. Diese frühe Festung markierte den Beginn einer langen Geschichte als Herrschaftssitz in Norddeutschland.
Der Name Mecklenburg stammt aus dem Altsächsischen und bedeutet große Burg, ein Begriff, der später auf die gesamte umgebende Region übertragen wurde. Heute erinnern die erhaltenen Erdwälle an diese sprachliche Geschichte und prägen das Gesicht des Ortes.
Der Ort ist über die Straße Am Burgwall erreichbar, wo Informationstafeln die historische Bedeutung der Befestigung erklären. Die Fläche ist frei zugänglich, sodass Besucher die Erdwälle in eigenem Tempo erkunden können.
Die Burganlage wurde 1870 in einen Dorffriedhof umgewandelt und verbindet somit mittelalterliche Geschichte mit zeitgenössischen Gemeinschaftsfunktionen. Diese ungewöhnliche Doppelrolle als archäologische Stätte und Begräbnisplatz macht den Ort besonders.
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