Kochel am See, Berggemeinde am Kochelsee, Bayern, Deutschland
Kochel ist ein Dorf an der Nordseite des Kochelsees mit steilen Berghängen, die sich dahinter aufbauen. Der See prägt das Landschaftsbild, während Wälder und Almflächen die Umgebung bis zu den höheren Gipfeln ausfüllen.
Die Gegend war bereits in der Antike besiedelt, wie archäologische Funde zeigen. Im Mittelalter entstand hier ein Kloster, das später durch Überfälle zerstört wurde.
Das Dorf hat tiefe Wurzeln in der Kunstbewegung des Blauen Reiters, die hier im frühen 20. Jahrhundert blühte. Künstler wie Franz Marc lebten und arbeiteten hier, und ihre Werke prägen bis heute das Selbstverständnis des Ortes.
Das Dorf liegt gut erreichbar an einer Bahnlinie, und Informationen gibt es im Fremdenverkehrsbüro beim Bahnhof. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Mai bis September, wenn die Bergwege frei und das Wetter mild ist.
Das Wasserkraftwerk am Fuß des Kesselberg-Passes stammt aus den 1920er Jahren und war seinerzeit eines der größten seiner Art in Deutschland. Es zeigt, wie früh die Region Wasserkraft zur Stromversorgung nutzte.
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