Sammlung Goetz, Zeitgenössische Kunstgalerie in Bogenhausen, München, Deutschland.
Sammlung Goetz ist ein Kunstmuseum in einem Gebäude der Architekten Herzog & de Meuron, das Werke zeitgenössischer Künstler zeigt. Die Ausstellung wechselt regelmäßig und präsentiert Malerei, Skulpturen, Fotografie und Medienkunst in großzügigen Räumen.
Die ehemalige Galeristin Ingvild Goetz trug die Sammlung ab den 1960er Jahren zusammen, mit einem frühen Schwerpunkt auf Arte Povera und später Werken junger US-amerikanischer und britischer Künstler. Das Museum eröffnete 1992, seit 1993 finden dort Wechselausstellungen statt. Im September 2013 schenkte Goetz das Museum und den Teil der Sammlung, der in ihrem Alleineigentum stand, dem Freistaat Bayern.
Die Sammlung entstand aus dem Privatbesitz von Ingvild Goetz, zunächst mit einem Schwerpunkt auf der Arte Povera der 1960er Jahre, später ergänzt um Werke junger US-amerikanischer und britischer Künstler. Die Ausstellungen sind thematisch statt enzyklopädisch und zeigen seit 1993 Gemälde, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien, Video- und Filmarbeiten, Mehrfachprojektionen und raumbezogene Installationen.
Das Museum liegt an der Oberföhringer Straße 103 in Oberföhring im Stadtteil Bogenhausen auf einem umzäunten, parkähnlichen Gelände; das Gebäude steht als Solitär zurückgesetzt von der Straße. Das Museum ist derzeit wegen geplanter Sanierungsmaßnahmen geschlossen, informieren Sie sich vor einem Besuch. Die Medienräume im Untergeschoss erreicht man über eine dunkle Schleuse mit Stufen, in der die Beleuchtung allmählich abnimmt.
Die Raumfolge kehrt die übliche Hierarchie um: Der große Ausstellungssaal liegt im Keller, drei kleinere Räume im Obergeschoss. Glasbänder unter der Decke lassen Tageslicht gleichmäßig in beide Ebenen fallen. Der 2004 ergänzte Medienbereich BASE103 ist mit dunklem Filz ausgekleidet und über eine abgedunkelte Schleuse zugänglich.
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