Prinz-Eugen-Kaserne, Militärkaserne umgewandelt in Wohngebiet im Stadtteil Bogenhausen, München, Deutschland.
Die Prinz-Eugen-Kaserne ist ein Wohnviertel im Münchner Stadtteil Bogenhausen, das auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne entstanden ist. Die Wohngebäude wurden nach ökologischen Baustandards errichtet, und zwischen ihnen stehen viele alte Bäume, die aus der Zeit der militärischen Nutzung stammen.
Das Gelände wurde 1938 als Lohengrin-Kaserne für die Luftwaffe errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die US-Armee das Areal, dann die Bundeswehr, bevor es schließlich in ein Wohnviertel umgewandelt wurde.
Der Name des Areals erinnert an Prinz Eugen von Savoyen, einen berühmten Feldherrn des frühen 18. Jahrhunderts. Wer heute durch das Viertel geht, sieht Familien, die alte Baumbestände und Grünflächen als Teil ihres Alltags nutzen.
Das Viertel liegt nahe einer Trambahn-Haltestelle und ist gut an das Münchner Nahverkehrsnetz angebunden. Die breiten Fußwege zwischen den Gebäuden lassen sich frei erkunden, ohne dass ein Eintritt oder eine Anmeldung erforderlich ist.
Auf dem Gelände befindet sich einer der größten Holzbaukomplexe Deutschlands, verteilt auf acht einzelne Baufelder. Diese Holzbauten entstanden nicht als Pilotprojekt, sondern als ganz normaler Teil des Wohnungsbaus im Viertel.
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