Bürgerpark Oberföhring, Kulturzentrum in Oberföhring, München, Deutschland
Der Bürgerpark Oberföhring ist ein Kulturzentrum in München mit mehreren Gebäuden, die durch Wege und Straßen verbunden sind. Das Gelände umfasst unterschiedliche Strukturen und Bereiche, die von verschiedenen Vereinen und Organisationen genutzt werden.
Eine 1898 gegründete Ziegelei betrieb das Gelände bis 1920. 1939/1940 kaufte die Wehrmacht das Areal und errichtete ein Luftwaffenlazarett mit 300 Betten in 27 Baracken, 1942 ergänzt um einen Luftschutzbunker und einen unterirdischen Operationssaal. Bei Kriegsende war es das einzige voll betriebsfähige Krankenhaus Münchens; Ende 1945 übernahm die Stadt es als Städtisches Krankenhaus Oberföhring und betrieb es bis 1983. 1984 besetzten örtliche Vereine zwei Baracken, zwölf blieben für ihre Nutzung erhalten.
Auf dem Gelände ist die Vereinsgemeinschaft 29 e.V. beheimatet, ein Zusammenschluss von 17 Vereinen, darunter ein Kindertheater, mehrere Trachtenvereine, ein Musikverein, ein Tanzverein, ein Faschingsverein, ein Schützenverein und der Oberföhringer Ortsverband der DLRG. Der Musikclub Kafe Kult veranstaltet seit 1999 Konzerte, und ein Puppentheater im ehemaligen Pförtnerhaus gehört zu den Gründungsmitgliedern.
Der Park ist frei zugänglich und von verschiedenen Seiten erreichbar, mit ausreichend Platz zum Erkunden. Besucher finden dort regelmäßig stattfindende Veranstaltungen und Aktivitäten, die von den ansässigen Organisationen angeboten werden.
Auf dem 5,7 Hektar großen Gelände stehen 6.500 Quadratmeter Gebäudefläche, die heute 17 Vereine und Gruppen nutzen. Das kleine Theater im Pförtnerhaus gehört zu den ursprünglichen Mitgründern des Bürgerparks.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.133 Mitwirkenden weltweit.