Zisterzienserabtei Mariensee, später Chorin, Zisterzienserkloster in Chorin, Brandenburg
Kloster Chorin ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Chorin im Landkreis Barnim in Brandenburg, gebaut aus roten Backsteinen im gotischen Stil. Die Anlage zeigt spitze Bögen, steile Giebel und Türme, die sich über die weitläufigen Ruinen erheben.
Markgrafen Johann I. und Otto III. von Brandenburg gründeten das Kloster 1258 für den Zisterzienserorden. Die Mönche verließen die Anlage nach der Reformation 1542, und die Gebäude verfielen über Jahrhunderte hinweg.
Der Name geht auf das slawische Wort für „schwarz
Die Anlage liegt am Rand eines Waldgebiets und ist zu Fuß vom Dorf Chorin aus gut zu erreichen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da Teile des Geländes aus Kopfsteinpflaster und unebenem Boden bestehen.
Karl Friedrich Schinkel setzte sich im frühen 19. Jahrhundert für die Erhaltung der Ruinen ein und machte sie zu einem frühen Beispiel preußischer Denkmalpflege. Die Klosterkirche hat kein Dach mehr, sodass Besucher heute unter freiem Himmel durch das Hauptschiff gehen.
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