Waldsiedlung, Kulturdenkmal in Bernau bei Berlin, Deutschland.
Die Waldsiedlung ist eine ehemalige Wohnsiedlung in Bernau bei Berlin, Deutschland, die sich über bewaldetes Gelände erstreckt. Die Wohnhäuser verteilen sich in konzentrischen Kreisen über das Areal, das heute teils als Klinikgelände genutzt wird.
Das Gelände entstand 1958 als abgeschirmte Wohnanlage für Funktionäre der Sozialistischen Einheitspartei und deren Familien. Nach der Wiedervereinigung wandelte man die Gebäude schrittweise in medizinische Einrichtungen um.
Der Name bezieht sich auf die Waldlage am Stadtrand, wo das Areal von alten Kiefern umgeben ist. Heute erinnern nur noch wenige erhaltene Gebäude an die ursprüngliche Funktion der Anlage.
Das Gelände liegt am nördlichen Stadtrand von Bernau, erreichbar über Waldwege und ruhige Nebenstraßen. Besucher finden einzelne Gebäude und Reste der früheren Anordnung, die heute zum Klinikbereich gehören.
Die Anordnung in zwei Ringen folgte einem strengen Sicherheitskonzept mit unterschiedlichen Zugangsstufen. Ein Maschendrahtzaun und eine Mauer trennten die äußere Wohnzone vom inneren Bereich ab.
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