Zwiesel, Berggipfel im Berchtesgadener Land, Deutschland
Der Zwiesel ist ein Berg in den Chiemgauer Alpen im Berchtesgadener Land mit zwei deutlich erkennbaren Gipfeln. Die Doppelspitze ist das auffälligste Merkmal und von den Tälern ringsherum gut zu sehen.
Der Zwiesel wurde im 19. Jahrhundert in der alpinen Kartografie erfasst und diente Geografen als Orientierungspunkt in der Region. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Wege am Berg weiter, als das Wandern in den bayerischen Alpen immer beliebter wurde.
Der Name "Zwiesel" leitet sich vom althochdeutschen Wort für "Gabel" oder "Zweiteilung" ab und beschreibt die Form des Gipfels sehr treffend. Wer oben steht, versteht sofort, wie der Berg zu seinem Namen kam.
Der Aufstieg ist von mehreren Ausgangspunkten in den umliegenden Tälern möglich, wobei einige Routen steiler sind als andere. Festes Schuhwerk und Wetterfestigkeit sind wichtig, da das Wetter in diesem Teil der Alpen schnell wechseln kann.
Wer an einem klaren Tag auf beiden Gipfeln steht, kann die Grenze zwischen Deutschland und Österreich von zwei leicht verschiedenen Winkeln aus sehen. Diese Besonderheit macht den Zwiesel zu einem seltenen Aussichtspunkt, von dem aus man zwei Länder gleichzeitig überblicken kann.
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