Steiner Alm, Architektonisches Denkmal in Piding, Deutschland.
Die Steiner Alm ist eine Bergweide auf der Nordseite des Hochstaufen auf etwa 1.028 Metern Höhe. Das Gelände bietet Weitblicke über das Chiemgau bis in die Salzburger Landschaft und verfügt über eine Kapelle sowie einfache Gebäude aus der Zeit der Alpwirtschaft.
Der Kaser der Steiner Alm ist mit dem Jahr 1820 bezeichnet; im 20. Jahrhundert folgten Erweiterungsbauten. Die Hubertuskapelle wurde in den 1950er Jahren errichtet, nicht 1993; die Bergmesse am 3. Oktober gedenkt der 1993 ermordeten Wirtsleute des Reichenhaller Hauses.
Im Spätsommer findet auf der Alm das Almfest der Trachtenvereine und Musikkapellen der Gemeinden Piding und Anger statt. Die Bergmesse wird üblicherweise jährlich am 3. Oktober in Gedenken an die 1993 ermordeten Wirtsleute des Reichenhaller Hauses gefeiert. 2019 veröffentlichte der Bayerische Rundfunk die fünfteilige Serie „Anna auf der Alm“ mit Annika Preil, die Sennerin Kathi vom Auftrieb bis zum Almabtrieb begleitete.
Besucher können von Piding aus einen Wanderweg hinauf zur Alm nutzen, der während der Sommermonate gut begehbar ist. Zusätzlich führen Mountainbike-Wege bis zur Alm, von wo aus man zur nahegelegenen Kochalm weiterfahren kann.
Der Kaser, ein überkämmter Blockbau mit vorkragendem Satteldach auf Bruchsteinsockel, trägt die Bezeichnung 1820 und ist als bayerisches Baudenkmal D-1-72-128-30 eingetragen. Unweit liegt die Kochalm, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt und nicht bewirtet wird. 2019 drehte der Bayerische Rundfunk hier die fünfteilige Serie Anna auf der Alm mit Annika Preil, die Sennerin Kathi eine Saison lang begleitete.
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