Schürmann-Bau, Bürogebäude in Gronau, Bonn, Deutschland.
Das Schürmann-Bau ist ein Bürogebäude in Bonn, das sich über 300 Meter entlang der Kurt-Schumacher-Straße erstreckt. Es befindet sich zwischen dem Post Tower und dem Langen Eugen und dient als Arbeitsstätte für große Medienorganisationen.
Das Gebäude wurde 1993 durch eine Rheinhochwasser-Katastrophe stark beschädigt, als das unvollendete Bauwerk um 70 Zentimeter angehoben wurde. Nach umfangreichen Reparaturen nahm Deutsche Welle 2003 den Betrieb auf.
Das Gebäude zeigt internationale Kunstinstallationen von Künstlern wie Sokari Douglas Camp und Manuel Marin, die seit 2004 in den Fluren und öffentlichen Räumen zu sehen sind. Diese Arbeiten verleihen dem Arbeitsplatz eine künstlerische Note, die über die alltägliche Büroatmosphäre hinausgeht.
Das Gelände liegt in einem zentral gelegenen Geschäftsviertel mit guter Erreichbarkeit, wo sich mehrere wichtige Institutionen treffen. Besucher finden hier eine Mix aus modernen Arbeitsspaces und öffentlich zugänglichen Bereichen mit künstlerischen Elementen.
Während der Rheinhochwasser 1993 wurden die Kellerbereiche absichtlich mit 300.000 Kubikmetern Wasser geflutet, um die Struktur vor Schäden zu bewahren. Diese ungewöhnliche Strategie demonstriert innovative Notfall-Schutzmaßnahmen im Bauwesen.
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