Wilhelmspalais, Klassizistischer Palast in Stuttgart-Mitte, Deutschland.
Das Wilhelm Palais ist ein neoklassizistisches Herrenhaus im Stuttgarter Stadtzentrum mit klaren, harmonisch verteilten Linien und ausgewogenen Proportionen. Der moderne Wiederaufbau wurde 1965 abgeschlossen und das Gebäude beherbergt seit 2018 ein Stadtmuseum mit Ausstellungsräumen und Multimedia-Installationen zur Geschichte Stuttgarts.
König Wilhelm I. von Württemberg beauftragte Architekt Giovanni Salucci zwischen 1834 und 1840 mit dem Bau dieses Palais als Residenz für seine Töchter Marie und Sophie. Der Ort erlangte historische Bedeutung durch die Abdankung des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. im November 1918, nachdem revolutionäre Ereignisse die Monarchie beendeten.
Das Gebäude beherbergt heute Ausstellungen über Stuttgarts Entwicklung und zeigt die Geschichte der Stadt durch verschiedene Epochen. Besucher finden in den Räumen Darstellungen zur lokalen Kultur und regionalen Besonderheiten, die die Bedeutung Stuttgarts in der Region verdeutlichen.
Das Palais liegt in der Nähe des Charlottenplatzes und ist leicht zu erreichen. Im Gebäude gibt es ein Café, verschiedene Ausstellungsbereiche und Multimedia-Installationen, wo Besucher sich die Entwicklung Stuttgarts über viele Jahrhunderte hinweg ansehen können.
Wenige Besucher wissen, dass das Gebäude fast vollständig zerstört wurde und 1965 als Rekonstruktion wiederaufgebaut werden musste. Diese Wiederherstellung ermöglichte es, den neoklassizistischen Stil originalgetreu zu bewahren und das Palais wieder als kulturelles Zentrum der Stadt zu etablieren.
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