Denkmal der Gattenzärtlichkeit und Volksliebe, Denkmal der Gattenzärtlichkeit und Volksliebe in Stuttgart, Deutschland.
Das Denkmal der Gattenzärtlichkeit und Volksliebe ist ein Steinbauwerk mit vier Reliefs an den Seiten und einem hohen Obelisken auf der Spitze. Die rechteckige Grundform mit den eingravrierten Szenen schafft eine zentrale Gedenkstätte in der Stuttgarter Altstadt.
Das Denkmal wurde 1796 erbaut, um die Genesung des Herzogs Friedrich Eugen von einer schweren Krankheit zu würdigen. Es zeigt die tiefe Verbindung zwischen dem Herrscher und seinen Untertanen zu dieser Zeit.
Die vier Inschriften des Denkmals zeigen symbolische Darstellungen von Familienbindung und öffentlicher Dankbarkeit. Diese Reliefs vermitteln, wie sehr die Bürger ihre Herrscher verehrten und welche Bedeutung familiäre Nähe in dieser Zeit hatte.
Das Denkmal existiert nicht mehr: 1807 wurde es auf den Schlossplatz versetzt und 1817 bei der Neugestaltung dieses Platzes zerstört. Von Scheffauers Obelisk ist weder auf der Planie noch auf dem Schlossplatz etwas erhalten, es gibt also keinen Ort zu besichtigen; das einzige dauerhafte Objekt aus demselben Anlass ist eine etwa 30 Zentimeter hohe Porzellansäule aus der Ludwigsburger Manufaktur.
Das Denkmal war kurzlebig: Friedrich Eugens Nachfolger ließ es 1807 auf den Schlossplatz versetzen, zehn Jahre später wurde es bei der Neugestaltung dieses Platzes zerstört. An dieselbe Genesung erinnerte eine etwa 30 Zentimeter hohe Porzellansäule, die 1795 in der Ludwigsburger Manufaktur nach einem älteren Entwurf Adam Bauers entstand.
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